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Lutz Neitzert: Die frühen Jahre des Fussballs

Als Fußlümmel Neuwied eroberten

 

Tor, Tor, Tor - alles scheint sich zurzeit nur um eins zu drehen: König Fußball. In Portugal startet die Europameisterschaft, das "Wunder von Bern" jährt sich demnächst zum 50. Mal und in Neuwied erscheint ein neues Buch über die Historie des Fussballs mit besonderem Augenmerk auf der lokalen Entwicklung in der Deichstadt.

Titel: "Die frühen Jahre des Fußballs - Ein Spiel entsteht und Fußlümmel erobern Neuwied". Zu der Präsentation konnte Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth neben anderen Ehrengästen und bekannten Namen der regionalen Sportszene auch Horst Eckel, einen der Weltmeister von 1954, begrüßen.   
 
Das Buch ist Teil der von Stadtverwaltung als Herausgeberin und dem Verlag Peter Kehrein gemeinsam gestarteten Schriftenreihe zu Neuwied. Der Autor des Buches, Dr. Lutz Neitzert (Neuwied), beschäftigt sich als Sozialwissenschaftler (Uni Koblenz) und Publizist immer wieder mit Themen und Phänomenen der Alltagskultur. So entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung über die Sozialgeschichte des Fußballs auch der Gedanke, die Historie dieses Sports einmal am Beispiel der Stadt Neuwied zu erzählen. Das Ergebnis liegt jetzt vor.

 

Als offizieller Geburtstag des modernen Fußballs gilt der 26. Oktober 1863. Damals trafen sich in einer Londoner Kneipe die Pioniere des neuen Spiels. Und schon wenige Jahre später wurde auch in Neuwied bereits mit Leidenschaft gekickt. Englische Internatsschüler an der damaligen "Herrnhuter Knabenanstalt" hatten das Spiel mit dem runden Leder importiert. Damit weisen einige der frühesten Wurzeln des Fußballs in Deutschland  in die Stadt am Rhein. Von Ferdinand Hueppe, in Neuwied geboren und erster DFB-Präsident, stammt sogar, so ist in dem Buch zu lesen, der früheste Hinweis auf ein Fußballspiel auf deutschem Boden, das offenbar 1865 im Umfeld dieser Neuwieder Schule stattgefunden hatte.

 

In jenem geschichtsträchtigen Gebäude, heute Sitz der Bundesfachschule des Lebensmittelhandels, wurde das Buch vorgestellt. Ausgesprochen facettenreich schildert es die Gründerzeit und das erste Jahrhundert Fußballgeschichte. Es widmet sich auch der Person Professor Ferdinand Hueppes, würdigt seine Rolle bei der Entwicklung des Fußballsportes, geht aber ebenso auf seine Thesen und Schriften als Mediziner und Hygieniker ein, die den Nationalsozialisten für ihre Ideologie dienten.

 

Das Buch, das sich in erster Linie an dem Beispiel Neuwied orientiert, gleichwohl aber eine interessierte Leserschaft weit über die Region hinaus finden dürfte, endet 1954 und somit in jenem Jahr, in dem Deutschland erstmals Weltmeister wurde. Ein interessantes wie unterhaltsames Werk, das zusätzlichen Reiz erhält durch die eindrucksvollen historischen Fotos.

 

Die Präsentation durch den Autoren Dr. Lutz Neitzert hatte einen besonderen Reiz erhalten durch die Anwesenheit von Horst Eckel, Mitglied der Weltmeistermannschaft von 1954. Gemeinsam mit Jakob Oden, der in Neuwied lebt und als Spieler (TuS Neuendorf) wie Trainer im deutschen Nachkriegsfußball ebenfalls eine bedeutende Persönlichkeit war, und anderen Gästen wurden Erinnerungen ausgetauscht. Etwa an die einstigen Begegnungen zwischen Eckels FCK und dem FV Engers.

 

(152 Seiten, DIN A5, Karton, 9,80 Euro, ISBN-10: 3-934125-06-9,

ISBN-13: 978-3-934125-06-3)

 

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